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Stockholm Marathon 2007

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Ein heißer Marathon bei den "kühlen" SchwedenStockholm Marathon 2007

Dieser Marathon sollte unvergesslich bleiben. Meine ursprüngliche Zielzeit von 3:45 Stunden hatte sich schon bei der Fahrt vom Flughafen ins Stadtzentrum von Stockholm in Luft bzw. in Hitze aufgelöst. Im Zug wurde einen Außentemperatur von nahezu 30°C angezeigt und damit war wohl jede Planung einer Zielzeit von unter 3:45 Stunden utopisch.

Auch der Vorabend war nicht unbedingt das, was ich mir vorgestellt hatte. Ich und mein Freund, der leider nur als Zuschauer dabei sein konnte, waren noch im Zentrum von Stockholm gewesen und fanden uns gegen 10 Uhr im Hotel ein und es war noch total hell. Aus diesem Grund konnte ich auch nicht besonders gut schlafen, was bei mir eine absolute Seltenheit ist. Nichtsdestotrotz ging ich mit einer Zuversicht an das Rennen heran.

Der Start war zudem erst um 14:00 Uhr und die Sonne brannte schon beim Start erbarmungslos herunter. Der ganze Lauf wurde ein unbarmherziger Kampf gegen die Hitze und vor allem gegen mich selbst, denn nach knapp 7 km war mir eigentlich schon klar, das ich diesen Marathon nicht durchhalten kann. Doch es kam alles anders. Mein Vorhaben knapp nach Halbmarathondistanz aufzugeben, scheiterte daran, das ich meinen Freund am vereinbarten Treffpunkt nicht sah. Also lief ich einfach weiter, obwohl Laufen ist hier wohl der falsche Ausdruck. Langsames Traben, Gehen, Ansätze von Laufen. Das war alles, wie ich meine restlichen Kilometer runterspulen konnte. Aber schließlich und endlich habe ich es doch geschafft. In einer Zeit von knapp 4 Stunden und 30 Minuten habe ich diesen unvergeßlichen Lauf absolviert und werde mich mein Leben lang daran erinnern. Nicht an die Schmerzen und die Qualen, die ich bei diesen Event durchlitten habe, sondern an die schönen Momente und die gab es natürlich auch.

2-Brückenlauf in Tulln 2007

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Ein fast perfekter Lauf

Nach bereits gut absolvierten Halbmarathons beim diesjährigen Eisbärcup im Wiener Prater hatte ich mich zu meinem Übermut auch beim 2-Brückenlauf in Tulln an der Donau angemeldet. Da mein üblicher Laufpartner leider ausgefallen war, mußte ich die Distanz von 24 km zwischen der alten Donaubrücke und der neuen Rosenbrücke in Tulln nun allein in Anspruch nehmen. Die Teilnehmeranzahl war überschaubar, das Wetter gut und somit stand einen guten Lauf über 3 Runden zwischen den beiden Donaubrücken nichts mehr im Wege.

Die erste Runde wurde von mir leider zu schnell angegangen. Leider ist dies eine Angewohnheit, die ich mir wahrscheinlich nie abgewöhnen werde. Somit konnte ich diese Runde über 8 km unter 36 Minuten deutlich unter meiner errechneten Durchlaufzeit absolvieren. Auch die zweite Runde ging noch gut, aber bei der dritten und letzten Runde mußte ich schon einigermaßen kämpfen. Aber nach der letzten Labestation konnte ich nochmals Kräfte für die letzten Kilometer tanken. Somit konnte ich einen Kontrahenten auch noch zum Schluß überholen und fast so etwas, wie einen Zielsprint hinlegen.

In Summe gesehen hatte ich genau die Zeit erreicht, die ich mir vorgenommen hatte. Somit war es ein gelungener Vorbereitungslauf für mein diesjähriges Highlight, den Marathon in Stockholm. Leider gibt es diesen Lauf nicht mehr, denn aus meiner Sicht war natürlich besonders die Anreise toll, da ich ja nur knappe 10 km entfernt wohne. Der Nachteil bei diesen Lauf war die Hinauf- und Hinunterlaufen bei den Brücken. Aber das hat sich ja nun durch die "Nicht"-Veranstaltung erledigt.