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Wachau Radmarathon 2007

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Ein gutes Rennen

Letztes Jahr nahm ich das erste Mal in meinem Leben an einem Radmarathon teil. Dies war beim Wachauer Radmarathon, der von Krems durch die Wachau bis ins Waldviertel und wieder nach Krems zurück führte. Bei meiner ersten Teilnahme musste ich echtes Lehrgeld zahlen. Nach einem brutalen Anstieg war ich absolut erledigt und musste bei der Labestation vom Rad steigen, so fertig war ich. Das sollte mir dieses mal nicht passieren.

Das Wetter war gut, ich war halbwegs auf diesen Marathon vorbereitet und es ging auch wie letztes Jahr mit vollem Karacho los. Die ersten 10 km wurden mit einem Schnitt von jenseits der 40 km/h gefahren. Ich teilte mir aber dieses Mal die Kräfte wesentlich besser ein und versuchte nicht krampfhaft vorne mit dabeizusein. Also fuhr ich mein Tempo und auch bei den Anstiegen kam ich relativ gut durch. Den entscheidenden Anstieg, bei dem ich im letzten Jahr so bluten mußte, konnte ich wesentlich besser nehmen und nahm im vorbeifahren Verpflegung auf. Danach ging es Richtung Ziel und ich war mit meinem Ergebnis mehr als zufrieden.

Amade Radmarathon 2007

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Ein tolles Rennen bei tollen BedingungenAmade Radmarathon 2007

Ein tolles Rennen, bei (fast zu) idealem Wetter. Nachdem ich bereits am Freitag angereist war und mir den Hochgolling angesehen hatte, ging es am Sonntag früh los. Trotz des tollen Wetters der letzten Tage war relativ kalt in der Früh. Besonders stolz war ich bei meinem 2. Radmarathon auf mein Renndress, das doch irgendwie cool aussah. Ich fühlte mich fast wie ein "kleiner" Profi. Da mein Quartier nur um die Ecke des Starts war, konnte ich völlig ausgeruht und entspannt zum Start fahren.

Nach knapp 07:30 Uhr ging es los. Wie am Anfang üblich mit relativ hohen Tempo und alles noch zusammen. Doch nach wenigen Kilometern trennte sich schon die Spreu (wo auch leider ich dazugehörte) vom Weizen. Ein relativ heftiger Anstieg ließ mich schon relativ kräftig in die Pedale treten. Nach einer darauffolgenden und rasanten Abfahrt ging es Richtung Pichl und da zu einer richtig anstrengenden Auffahrt. Die hatte es wirklich in sich. Aber auch hier war ich mit meiner persönlichen Leistung ganz zufrieden. Trotz der vielen Kehren konnte ich mich durchkämpfen und schaffte den Anstieg. Nicht wirklich schnell, aber auch nicht allzu langsam. Immerhin waren Steigungen von bis zu 12% dabei.

Das anschließende Mittelteil war der schönste Teil des Radmarathons. Trotz herrlichem Wetter war es nicht zu heiß und nicht zu kalt und so fuhren wir mit jenseits der 40 km/h dahin. Bis nach St. Johann lief alles gut, aber danach mußte ich dem hohen Tempo (zumindest nach meinen Verhältnissen) etwas Tribut zollen. Daher blieb ich bei der Labestation stehen, gönnte mir eine Erfrischung plus Süssigkeiten und danach ging es mit vollem Elan weiter. Der Elan war aber nach einigen Kilometern auch schon wieder dahin und so kämpfte ich mich dann erschöpft aber doch zufrieden ins Ziel.

Neusiedlersee Radmarathon 2007

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Ein extrem windiges und schmerzhaftes RennenNeusiedlersee Radmarathon 2007

Dieser Radmarathon war der erste, der über 100 km Distanz ging. Ich war für meine Verhältnisse gut vorbereitet und meine bisherigen Fahrten mit dem Rad gaben durchaus Grund für Optimismus. Nach einer gemütlichen Anreise aber etwas chaotischen Startvorbereitungen musste ich mich leider (weil wieder einmal relativ spät zum Start gekommen) ganz hinten beim Start einreihen.

Zwischen Startschuß und Überquerung der Startlinie vergingen wohl an die 4 Minuten und wir rollten gemächlich dahin. Nach sehr kurzer Dauer ging es auch schon den ersten und einzigen Anstieg in Mörbisch hinauf. Bei der anschließenden kurzen Abfahrt hatte ich mir dann schon einen "Pacemaker" ausgesucht, bei dem ich mich anhängen wollte. Nach Zurücklegung von eher schmäleren Straßen ging es erstmals zügig Richtung Süden zur Staatsgrenze. Das Tempo war aufgrund der Rückenwindes wirklich sehr schnell. Dies sollte sich aber nach der Wiedereinfahrt nach Österreich wieder rasch ändern.

Durch eine dumme Unachtsamkeit meinerseits stürzte ich leider mit dem Rad und zog mir aber Abschürfungen am linker Oberschenkel, Knie und Rücken keine weiteren Verletzungen zu. Auch mein Rennrad war zum Glück nahezu unversehrt geblieben. Nachdem ich wieder aufs Rad geklettert war hatte ich allerdings jeden Anschluß an größere Gruppen verloren und auch mein Bein schmerzte. So kämpfte ich mich weiter, konnte allerdings bei keiner vorbeifahrenden Gruppe auch nur entferntesten mithalten. Hätte ich mich in diesem Augenblick nicht geniert, wäre ich vom Rad gestiegen und hätte mich vom Besenwagen nach Hause fahren lassen!!!