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Das war das RR-Jahr 2013

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Ende der Radsaison 2013 - Beginn der Laufsaison

Da die Radsaison 2013 so gut wie beendet ist - zumindest für mich - ist es Zeit, ein kurzes Resumee (oder wie man auf Neudeutsch sagt: Lessons learned) zu ziehen. Die Vorbereitung war eigentlich ganz gut. Für meine Verhältnisse viele Einheiten auf dem Rollentrainer zugebracht und auch sonst einige Ausfahrten unternommen. Auch der erste Bewerb, der Neusiedler See Radmarathon war wirklich toll. Eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 31 km/h hatte ich mir vorgenommen und geworden sind es um einiges mehr. Die nächsten Bewerbe waren dann leider nicht so toll

Einem Monat nach dem sehr flachen Radmarathon stand der Amade Radmarathon am Plan. Zwar einige Kilometer kürzer, aber dafür umso mehr Höhenmeter. Um es kurz zu machen: ich fahre wirklich gerne mit dem Rennrad, aber alles muss ich mir auch nicht antun. Als ich auf dem Weg zum Start in Radstadt war regnete es bis in die Steiermark nur leicht. Desto näher ich Schladming und Radstadt kam, desto stärker wurde der Regen. Da ich allerdings schon in Radstadt war, überlegte ich aber noch. Nach etwa 20 min. hatte ich meine Entscheidung getroffen. Nein, danke. Es schüttete wie aus Kübeln und ich hatte ehrlich gesagt keine Lust, mich 4 Stunden im strömenden Regen abzuquälen. Also Radmarathon gestrichen. Aber keine Angst. Die Pannen gehen weiter.

4-Seen Radmarathon Mondsee 2013

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Zuerst Top - Dann FlopStartnummer 4-Seen Radmarathon Mondsee 2013

Natürlich ging ich topmotiviert an den Start. Das Rennen am Neusiedlersee war fast perfekt verlaufen, ich hatte einige gute Trainingskilometer in den Beinen und freute mich schon so richtig auf den Radmarathon. Als ich nach einer ruhigen Anreise in Mondsee ankam, war zwar das Wetter nicht optimal und ein wenig kühl, aber das konnte meine Stimmung nicht trüben. Der Start verlief ohne Probleme und die ersten Kilometer wurden richtig schnell heruntergespult.

Zügig ging es dem Mondsee und anschließend am Wolfgangsee entlang. Die nassen Strassen und teilweise wieder undisziplinierte Radfahrer störten zwar hin und wieder, aber im Großen und Ganzen lief alles ruhig ab. In dieser Tonart ging es auch Richtung Traunsee und die Geschwindigkeit war richtig gut. In der Zwischenzeit hatte sich eine große Gruppe gebildet, die wirklich Tempo aufgenommen hatte. Als wir bei Altmünster abbogen, um den nächsten See anzusteuern hatten wir locker einen Schnitt von bis zu 40 km/h drauf. Natürlich war mir klar, das dies nicht bis zum Ende Rennens weitergehen konnte, aber bis zum Kilometer 80 lief alles super ab. Keinerlei Erscheinungen von Müdigkeit oder schweren Beinen. Alles lief tiptop.

 

Neusiedlersee Radmarathon 2013

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Ein irrer Speed, sehr gute Zeit und unachtsame Rennradfahrer!!!Neusiedlersee Radmarathon 2013

Nach wirklich guten Training während der Wintermonate auf meinem Rollentrainer (ca. 1.000 km) und einer guten "Generalprobe" bei der Besichtigung des St. Pöltner Radmarathonkurses war ich natürlich schon sehr gespannt, wie ich mich auf meinem ersten Radmarathon im Jahr 2013 schlagen würde. Meine Ziel war klar. Nachdem Desaster vor 6 Jahren wollte ich eine Zeit von unter 4 Stunden erreichen und somit einen Kilometerschnitt von 31 Kilometer pro Stunde. Dazu hatte ich mir eine klare Taktik zurechtgelegt. Von Anfang an versuchen einen vernünftigen Zug zu erwischen und extrem konzentriert fahren, damit nicht wieder ein Sturz passiert. Mit diesem Vorhaben ging es also um ca. 07:30 Uhr von zu Hause los Richtung Neusiedlersee.

Der Start war natürlich wieder etwas zäh, da es wie schon beim letzten Mal gleich die einzige nennenswerte Steigung aufwärts ging. Anschließend wieder relativ schmale Straßen entlang und erst danach auf "wirkliche" Straßen, wo man auch vernünftig Tempo machen konnte. Bis zu diesem Zeitpunkt war ich extrem defensiv unterwegs. Mein Ziel war es, in keine gefährliche Situation hineinzukommen und die ersten 20 km in einem anspruchsvollen aber keinem zu rasanten Tempo zu absolvieren. Immer wieder fuhren natürlich ein paar Übermotivierte an mir vorbei, aber das war mir zu diesem Zeitpunkt egal.

Start in das RR-Jahr 2013

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Endlich geht es wieder losStreckenbesichtigung St. Pölten Radmarathon (c) http://www.stp-radmarathon.at/

Nachdem gesundheitlich bedingten Totalausfall im vorigen Jahr habe ich mir für heuer viel vorgenommen. Bereits seit Jänner saß ich durchschnittlich 4 Stunden pro Woche am sogenannten Rollentrainer und habe so ungefähr 1.000 km als Wintervorbereitung heruntergespult. Gegen Ende dieser Vorbereitungsphase war es doch schon etwas langweilig, dieselben Filme am iPhone anzusehen, um mir so die Motivation für eine Trainingseinheit von ca. 2 Stunden zu erhalten.

Als es nun endlich wieder wärmer wurde und auch die ersten wirklichen Sonnentage hereinbrachen, brachte ich mein Lumi nun zu einem großen Service. Da ich es nun doch schon fast 10 Jahre habe und einige Kilometer darauf zurückgelegt habe, konnte ich es gar nicht mehr erwarten mein rundum "renoviertes" Rennrad zurückzubekommen und zu testen, ob sich meine diesjährige intensivere Vorbereitung ausgezahlt hatte. Nach meinen ersten beiden Testfahrten auf den üblichen Radtouren konnte ich das nicht unbedingt behaupten. Zwar fühlte ich mich eigentlich immer ganz gut bei den diversen Steigungen bzw. bei manchen Teilstrecken, aber am Ende war da nun nicht unbedingt die tolle Durchschittsgeschwindigkeit oder -zeit, die ich mir erhofft hatte. So gesehen kam mir die Streckenbesichtigung für den kommenden St. Pöltner Radmarathon im Juni doch recht gelegen. Das Wetter war schön und die Organisation zu der Tour war fast perfekt. Mehr dazu auf der Website des St. Pöltner Radmarathons.